Willkommen auf unserer Homepage!

Wir, die Jagdhornbläser Håhnberg-Steuerberg, freuen uns, Sie auf unserer Homepage willkommen zu heißen.


vereinsemblemefarbeUnsere Online-Präsentation möchte unsere Gruppe und damit unsere Musik etwas näher bringen. Sie finden unter den Inhalten unseres Internetauftrittes viele aktuelle Informationen über uns und unsere Auftritte, unsere Aktivitäten und viel Wissenswertes über die Jagdhornmusik und allgemein über die Jagd sowie das jagdliche Brauchtum.

Wir wünschen Ihnen somit gute Unterhaltung beim Sichten unserer Seiten.


In diesem Sinne: HORN AUF! BLAST AN!

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Hühnerhaxnessen

… Und vom ganzen Hühnerschmaus
Guckt nur noch ein Bein heraus. … (W. Busch)

Die Jagdhornbläser Håhnberg Steuerberg bedanken sich für die liebe Einladung vom 20. Feber 2013 zum Hühnerhax´nessen bei Monika, der Wirtin vom Tenniscafe. Wie immer war der kulinarische Genuss ein außergewöhnlich exquisiter.

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Zum Jahreswechsel 2012

Ein paar Gedanken zum Jahreswechsel

manfred swZwei Jahrzehnte leite ich, Manfred Rader, die musikalischen Geschicke der Jagdhornbläser Håhnberg-Steuerberg. In dieser Zeit habe ich viele innovative Ideen entwickelt, habe die Jagdhornbläsermusik für eine breitere Öffentlichkeit „hörbarer“ und „verstehbarer“ gemacht, habe das Image der Jäger damit aufpoliert und habe so manche Komposition oder manches Arrangement für meine Bläser und für alle, die daran interessiert sind, geschrieben. Den Jahreswechsel nehme ich nun zum Anlass einmal öffentlich darüber nachzudenken, was ich mit meiner Arbeit erreichen möchte.

Die Tradition hoch zu halten scheint vordergründig ein wichtiger Faktor zu sein, wenn Idealismus – und nur durch diese eigene Ausbeutung funktioniert Vereinsleben – und Einsatzbereitschaft eingesetzt werden, um eine Gemeinschaft weiter zu bringen. Immer wieder haben sogenannte Traditionswächter Kritik an Neuerungen geübt. Sei es, dass der Gebrauch von Ventilhörnern, die heute bereits von vielen JagdhornbläserInnen geschätzt und gerne gespielt werden, nicht tradierten Maßstäben entsprechen, dass neue Klangformen ausprobiert werden, dass Instrumentierungen mit Schlagwerk abgelehnt werden und vieles mehr. Diesen Menschen möchte ich zu bedenken geben: Eine Tradition kann nur aufrechterhalten werden, wenn sie lebt, also sich weiterentwickeln darf, wenn Grenzen ausgelotet werden dürfen und wenn diese Bemühungen auch entsprechend gewürdigt werden. Eine Tradition nur im alten Gewand zu pflegen wird über kurz oder lang dazu führen, dass sie ausstirbt und in Vergessenheit gerät.

Die Musik ernst zu nehmen, ist ein zweites Anliegen, welches ich verfolge und dem ich mich verpflichtet fühle. Wir, die Jagdhornbläser, sind in der überwiegenden Anzahl „nur“ Laien, die sich zusammenfinden, um jagdliche Musik zu pflegen. In einer Zeit der Playbacks, klanglichen Bedudelung und musikalischen Verkaufsunterstützung ist unsere Tätigkeit ehrlich und ursprünglich. Das soll uns Selbstbewusstsein geben, um in der Öffentlichkeit unsere Präsenz auch einzufordern. Wir werden zwar nicht alle von unserer Musik überzeugen, aber so wir diese professionell und mit innerlicher Überzeugung präsentieren, wird sie die Herzen der Zuhörerschaft erreichen und einen entsprechenden Widerhall erhalten. Lasst uns stolz auf das sein, was wir bieten.

Auch kann ich die männliche Dominanz, welche in unseren Reihen von vielen Jagdhornbläsergruppen gepflogen wird, nicht verstehen. Wir haben grundlegend vor dem Gesetz her alle gleiche Rechte und gleiche Pflichten als Staatsbürger, warum kann das nicht auch im Bereich der Jagd und Jagdmusik funktionieren? Es ist mir ein Bedürfnis diesen Gendergedanken zur ehrlichen Diskussion zu stellen. Denn „wir sind alle gleich und niemand ist gleicher“!

Zuletzt will ich noch allen danken, die sich für unsere Musik einsetzen. Nur durch Gemeinschaft und vereinte Kraftanstrengungen ist ein Fortschritt möglich. Vielleicht nehmen sich auch einige zu wichtig und glauben, dass ihre Meinung die einzig richtige ist. Lassen Sie uns in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung nebeneinander existieren. Alle können beitragen die beste aller möglichen Jagdhornbläserwelten entstehen zu lassen. Diktatorisches Agieren sollte auf jeden Fall abgelehnt werden.

In diesem Sinne wünsche ich allen BesucherInnen unserer Homepage und allen MusikkollegInnen und JägerInnen
ein geruhsames Weihnachtsfest, einen guten Anblick auch im nächsten Jahr, friedliche Koexistenz und das Wichtigste: Gesundheit!

Horn auf! Blast an!
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70 Jahre Ernst

geburtstag ernst_lex_webErnst Lex
... feierte am 20. Dezember 2012 seinen 70. Geburtstag im Gasthof Widitscher in Sirnitz und frei nach dem Prinzen Orlofsky in der Fledermaus “Ich lade gern mir Gäste ein, man lebt bei mir recht fein, man unterhält sich, wie man mag, oft bis zum hellen Tag. […] .‘S ist mal bei mir so Sitte, chacun á son goût!” kamen viele Gäste auf Einladung von Ernst aus Nah und Fern, um zu gratulieren.


Auch die Jagdhornbläser Håhnberg-Steuerberg fanden sich ein und trugen zum Gelingen des Abends bei. Neben den 3 Wilderern sorgten die Bläser für die musikalischen Beiträge. Regionale und überregionale Prominenz hielt die Laudatio auf den 70-er.

Wir, die Jagdhornbläser aus Steuerberg, bedanken uns nochmals für die ausgezeichnete Bewirtung und wünschen dem Geburtstagskind und seiner Gerda noch viele zufriedene und gesunde Jahre im Kreise ihrer Kärntner Freunde.

Weidmanns Heil!

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Zu Gast beim Reidnwirt

reidnwirt web_121212Die Jagdhornbläser Håhnberg-Steuerberg verlegten eine weihnachtliche Probe am 12. Dezember 2012 kurzer Hand ins Gasthof Reidnwirt in Retschitz. Die Wirtsleut´ öffneten ihre gastlichen Pforten für die Musiker und bei ausgezeichnetem Wein und freundschaftlichen Gesprächen wurde das vergangene Jahr Revue passieren gelassen. So manche Jagdhornmelodie, so manche Weise und so manche Anekdote fand interessierte Zuhörer.
Auch wurde beschlossen die Clementifeier, die die Liebeteggers in St. Urban initiieren, 2013 wieder durchzuführen.
Auf diesem Wege bedanken sich darüber hinaus die Jagdhornbläser aus Steuerberg für das überaus freundliche Entgegenkommen und wünschen alles erdenklich Gute für die nahenden Feiertage.
 



Möge Gesundheit und Zufriedenheit den Wirtsleuten niemals ausgehen.
Alles andere wird sich dann schon weisen!
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Ljubljana 2012

Ein Fest zwischen Bürgerprotesten und Weihnachtsstimmung
jagdhorn 053_121204031811Am 3. Dezember 2012 übergab der Landeshauptmann von Kärnten, Gerhard Dörfler, den ersten „Kärntner Weihnachtsbaum“, der aus der Gemeinde Moosburg stammt, der Bevölkerung von Ljubljana. Festlich beleuchtet präsentierte sich der Baum den anwesenden Personen.
Der Landeshauptmann betonte die Freundschaft zwischen Slowenien und Kärnten und bestärkte seinen Willen zur Zusammenarbeit und friedlicher Koexistenz. Gerade mit dem Frieden war es aber nicht so weit her. Denn im Augenblick marschieren in den Städten Sloweniens Demonstranten gegen regionale und staatliche Politik. Und so kam es auch, dass bei der Feierlichkeit ein Protestmarsch den Ablauf der Baumübergabe abrupt störte, so dass kurzer Hand die Feier abgekürzt werden musste.

jagdhorn 054_121204031823Historisch nannten die Politiker die Geste einen Weihnachtsbaum aus Kärnten zu übergeben, und die Jagdhornbläser Håhnberg-Steuerberg waren mitten drin in einem Fest zwischen Weihnachtsfrieden und Bürgerunmut. Manfred Schusser von www.fepress.com dokumentierte diese Stimmung mit seiner Kamera. Einen Link zu seinen Bildern gibt es hier auf unserer Homepage:  
* Kärntner Christbaum für Ljubljana/Laibach
* Demo gegen das SLO-Parlament in Laibach

 

Die Håhnberger werden diesen Abend wohl nie mehr vergessen. Er ist wie ein Abbild der derzeitigen Weltsituation: während es die einen warm und wohlig haben, nehmen die anderen ihr tristes Schicksal zum Anlass, etwas zu verändern. Das Besondere in Laibach an diesem Tag war nur die räumliche Nähe, die nachdenklich macht. In der Weihnachtszeit scheint eine Solidarisierung mit jenen Menschen notwendig, die es nicht so gut getroffen haben.
Vorerst sind wir „noch“ ziemlich wenig betroffen von den Unruhen und Problemen. Ein Innehalten und Gewahrmachen ist aber auch unsererseits dringend erforderlich!